Sie haben Fragen?

Hier finden Sie Antworten!

Wunderbar! Sie haben sich dafür entschieden einer oder zwei Samtpfoten ein neues Zuhause zu geben. Sicherlich haben Sie nun die eine oder andere Frage. Im Nachfolgenden versuchen wir Ihnen einige Fragen zu beantworten.

Euer Schützling wird für mich die erste Katze sein. Was muss ich beachten?

Wenn es die erste Katze für Sie ist und Sie sich noch nicht so gut mit Katzen auskennen, ist das überhaupt kein Problem. Es gibt ein paar grundlegende Dinge, die man über Katzen und ihre Art zu kommunizieren wissen sollte. Schauen Sie sich dafür am Besten einfach auf YouTube um. Es gibt immer mal wieder ein paar Katzenfreunde, die es "Anfängern" leichter machen möchten und Tipps & Tricks zusammenfassen bzw. das grundlegende Katzenverhalten gut erklären.

Ihr neues Familienmitglied braucht auch nicht wirklich viel für den Anfang: ein schöner Kratzbaum, einen Futternapf + Wassernapf/Trinkbrunnen, die eine oder andere Decke an geeigneten Schlafplätzen und (je nach Alter) etwas Spielzeug, sowie eine Katzentoilette - ja, auch wenn ihr Familienmitglied später mal nach draußen kann. Auch Katzen können krank werden und sind dann besonders froh, wenn sie für ihr Geschäft nicht vor die Tür müssen. Bei Wohnungskatzen gilt die Faustregel, dass es 1 Katzenklo pro Katzennase und 1 als Reserve sein sollte. Ihre Samtpfote wird Sie aber wissen lassen, wenn es zu wenig Katzenklos sind.

Wenn Sie Ihrem zukünftigen Liebling gerne etwas Gutes tun möchten, setzen Sie sich damit auseinander, was ein gutes Katzenfutter enthalten sollte, d.h. belesen Sie sich. Sie müssen nicht extra barfen (=rohes Fleisch mit ergänzten Zutaten), um Ihrer Fellnase gutes Futter zu geben. Es reicht schon aus, wenn Sie zwei, drei Grundregeln beachten: Gutes Futter sollte

  • keinen Zucker oder techn. Zusatzstoffe (wie z.B. Cassia Gum - sorgt für den Soßen-Effekt) enthalten; Zucker schmecken Katzen nicht und sollte Ihre Katze auf Soße stehen, reicht es vollkommen aus, wenn Sie einen ordentlichen Schuss Leitungswasser unter das Futter mischen
  • nach Möglichkeit > 60% Fleischanteil enthalten - je höher der Prozentsatz, desto besser
  • die Deklaration der Zusammensetzung sollte möglichst aussagekräftig sein, als Beispiel: bei "4% Fleisch- und tierische Nebenerzeugnisse" können Sie nicht wirklich sagen, wieviel an gutem Fleisch (=Muskelfleisch) und was an Nebenerzeugnissen (damit sind normalerweise Innereien wie Lunge, Herz, Niere gemeint) enthalten ist; wenn dagegen angegebne wird "68% Fleisch (32% Pute, 23% Ente, 13% Huhn, enthält u.a. Putenherzen, Putenleber, Entenherzen, ...)" angegeben ist, können Sie sich schon besser vorstellen, ob es ihrem Liebling guttun könnte

Ich habe bereits eine oder mehrere Samtpfoten und möchten Zuwachs. Wie geht man am besten vor?

Das lässt sich leider nicht so ohne Weiteres beantworten, da dies sehr von Ihrer bereits vorhandenen Katze/Kater abhängt. Je nach Alter und Charakter kann das Tier unterschiedliche Bedürfnisse haben. Bei betagteren Katzen (Senioren) ist es oftmals besser eine etwas erwachsenere Katze hinzuzunehmen. Bei manchen Mädchen kann es besser sein einen Jungen dazuzunehmen. Das ist von Tier zu Tier verschieden, deswegen ist es gut, wenn Sie uns einfach darauf ansprechen. Wir beraten Sie gerne!

Ich würde gerne eine Katze mit Handycap aufnehmen. Inwiefern unterscheiden sie sich zu Katzen ohne Einschränkung?

Das kommt auf die Art der Einschränkung an. Wenn es um körperliche Einschränkungen wie z.B. bei einem Dreibein, einer einäugigen oder blinden Katze, können wir Ihnen sagen, dass sie sich oftmals nur wenig oder sogar gar nicht von nicht-eingeschränkten Katzen unterschieden. Je früher die Katze angefangen hat mit dem Handycap zu leben, desto besser ist sie daran gewöhnt. Ein Katzenkind, dass von kleinauf nur drei Beine hatte, wird sich nicht viel anders bewegen als eine vierbeinige Katze. Natürlich wird man den Unterschied sehen, aber sie kann trotzdem genauso rennen, spielen und toben wie es eine "gesunde" Katze kann.

Nicht viel anders ist es mit Katzen, die eine "seelische Einschränkung" haben, d.h. eventuell besonders schüchtern, ängstlich oder anderweitig auffällig sind, weil sie bspw. aus schlechter Haltung stammen, den Menschen nie als Bezugs-/Vertrauensperson kennengelernt haben oder sogar misshandelt worden sind. Solche Katzen benötigen oftmals mehr Zeit, um sich auf Veränderungen einzustellen. Ihr Vertrauen muss hart erarbeitet werden und erfordert viel Geduld und Mitgefühl. Wenn Sie einer solchen Katze aber diesen Freiraum schenken und geduldig warten, bis sie auf Sie zukommt, dann werden Sie keine treuere Seele finden. Oft steckt in den ängstlichsten/wildesten Katzen eine wahre Schmusebacke, die einfach ihre Zeit braucht, um aufzutauen. Trauen Sie ihnen und sich ruhig etwas zu! Sie werden sehen was für einen tollen Gefährten Sie sich da ins Haus geholt haben. Wir geben Ihnen auch gerne ein paar Tipps & Tricks mit auf den Weg bzw. stehen Ihnen während der Eingewöhnungsphase (und natürlich auch danach noch) mit Rat und Tat zur Seite.

Ihre Fragen wurde nicht beantwortet?

Sie haben Fragen, die wir hier nicht beantwortet konnten? Dann schreiben Sie uns doch einfach eine Email! Wir schauen dann gerne, ob und wie wir Ihnen weiterhelfen können.